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Rezension zu "Glücksmomente backen"

Glücksmomente backen

Sarah Zahn (Das Knusperstübchen)

Frechverlag

Seiten: 90

Preis: 15,99€

ISBN: 3772480470

 

 

Klappentext:

 

Die größten Glücksmomente entstehen oft bei ganz kleinen, alltäglichen Anlässen – beim Kaffeeklatsch mit der besten Freundin, beim Frühstück mit dem Herzensmensch oder bei einer spontanen Party mit Freunden. Genau für diese unvergesslichen Momente, die uns glücklich machen, hat die Autorin des erfolgreichen Backblogs DAS KNUSPERSTÜBCHEN fantastische Rezepte für besondere Leckereien zusammengestellt: vom einfachen Rührkuchen, köstlichen Muffins und Cupcakes, über frisch gebackene Waffeln und hübsch angerichtete Desserts bis hin zu ausgefallenen Torten. Mal kalorienreich mit viel Schokolade, Karamell und Schlagsahne, mal fruchtig-frisch mit saisonalem Obst oder originell mit bunten Streuseln und viel Knusper – hier ist für alle Liebhaber süßer Speisen die richtige Köstlichkeit dabei. Zusätzlich gibt es alle auf den Fotos verwendeten Dekoelemente im Handlettering-Stil wie Cake-Topper, Banderolen und Anhänger kostenlos zum Download.

 

 

 

 

 

 Meinung

 

****/***** (4/5 Sterne)

Der Frechverlag stellte mir und meiner Mutter ( www.arianeb-handmade.blogspot.com) dieses Backbuch der Bloggerin "Das Knusperstübchen" zur Rezension zur Verfügung. An dieser Stelle vielen lieben Dank!

 

Voller Tatendrang suchten wir uns gleich Rezepte heraus und begaben uns in den Supermarkt, um möglichst viele verschiedene Leckereien zu probieren. Wir standen vor den vollgestopften Regalen und still und heimlich schlich sich das erste Problem an uns heran…

 

 

 

Zuerst versuchten wir uns an den "Fruchtigen French Toast Cups". Das Ergebnis ähnelte erstaunlich stark dem, der Autorin und lecker war es obendrein. Wer des Öfteren nach Rezept bäckt, der weiß, dass man jedes Mal Kleinigkeiten entdeckt, die man beim nächsten Mal anders machen sollte, um Komplikationen zu vermeiden. Natürlich blieb dies auch hier nicht aus, doch ist das ja normal. Zum Beispiel würden wir empfehlen Muffinförmchen zu verwenden, um hinterher das Blech nicht zu stark schruppen zu müssen. Doch Ihr seht, es ist nichts, dass sich auf das Ergebnis des Gebackenen auswirkt.

 

Was uns allerdings bereits bei dem ersten Rezept auffiel, war, dass es sehr wenig Erklärungstext in der Backanleitung gibt und deshalb nicht gerade für jemanden, der zum Ersten Mal backt geeignet ist. Des Weiteren sind einige Zutaten sehr knapp bemessen und Mengen an Topping, wie zum Beispiel Beeren, oder Creme, können gerne ein wenig erhöht werden.

 

 

 

 

 

 

Dasselbe fiel und auch bei den "Blaubeer-Hefeschnecken" und den "Kirsch-Crumbles mit Vanillesauce" auf. Die Autorin spart gerne an Obst. Dennoch waren die Gebäcke super lecker und gelungen.

 

 

Anlässlich des Geburtstages meiner Mutter buk ich ihr die "spritzige Hugo-Torte". Hier komme ich auf das angedeutete Problem im Supermarkt zurück. Um das Rezept originalgetreu nach zu backen, sind einige kostspielige, aber auch teilweise nicht unbedingt in der Region verfügbare Zutaten notwendig. Bereits für die French Toast Cups standen Ahornsirup in der Liste und bei den Hefeschnecken wurden Blaubeeren verlangt, welche ich gerade noch so bekommen habe. Nun konnte ich leider für die Tort keine Biolimetten oder Holunderblütensirup auftreiben, obwohl ich durch verschiedene Supermarktketten gewandert bin. Also musste ich improvisieren.

 

Darüber hinaus werden vor allem für die Torten viel Erfahrung und der Besitz von bestimmten Requisiten vorausgesetzt. Wer nicht vorher schon einmal eine Torte dieser Art gebacken hat, könnte Schwierigkeiten mit dem Mangel an Erklärung bekommen. Und wenn man nun nicht jede Woche eine solche Torte bäckt, dann besitzt man im Normalfall auch nicht die vorausgesetzten Requisiten, wie bestimmte Springformen und Spritztüten, und die Angaben bezüglich der Dauer und natürlich auch der Zutaten können variieren.

 

Nichtsdestotrotz wurde das Ergebnis traumhaft. Ich könnte buchstäblich in dieser Buttercreme baden!

 

 

 

Fazit

 

 

 

Das Buch beinhaltet eigentlich nur wirklich leckere und außergewöhnliche Rezepte. Es ist allerdings nicht für Anfänger geeignet, da an einigen Stellen die Erklärung etwas zu kurz kommt, Erfahrung verlangt wird und auch bestimmte Backrequisiten vorausgesetzt werden. Zudem werden manchmal zu ungewöhnliche Zutaten verlangt, die sich allerdings durch gängigere Produkte improvisatorisch ersetzten lassen und dem Ergebnis keines Falls schaden. Deshalb würde ich es jedem etwas erfahreneren Hobbybäcker empfehlen, der mal Lust hat, etwas anderes zu backen, als üblich. Außerdem sind die Ergebnisse auch wunderbar zum Verschenken zu verschiedenen Anlässen, wie es das Buch auch vorschlägt, geeignet!

 

 

 

Mein persönlicher Tipp: Immer mehr Beeren nehmen und mehr Creme zubereiten, als vorgegeben!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Tüdelband (Mittwoch, 10 Oktober 2018 23:09)

    Mehr Beeren und mehr Creme! Das könnte auch ein Lebensmotto sein. ;-) Ich mag Beeren.